Girls & Panzer - Das Finale Teil 1 [DVD] Bewertungen

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Girls & Panzer - Das Finale Teil 1 [DVD]

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Art.Nr. 4260623481051

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Geschrieben von Gast. am 02.09.2019

Nicht immer müssen alle Szenen synchronisiert werden

Ein sehr gelungener Einstieg in die neue Staffel
nur war es nicht notwendig das Lied von BC/Freedom (Chanson de l'Oignon)
zu übersetzen es klingt im Original einfach viel besser, Tipp sobald BC Freedom mit den Panzern in der letzten Szene abrückt auf die Japanische Tonspur wechseln, dort wird in französisch gesungen

und wie im ersten Kommentar
wann kommt das OVA Alice War!

Geschrieben von Gast. am 27.07.2019

Schonender Abschied in Raten

Zunächst war ich erfreut darüber, daß nicht nur Girls und Panzer weiter fortgesetzt wird, sondern seinen Weg nach Deutschland findet.

Die Synchronisation ist wie zuvor auf hohem, ansprechenden Niveau.

Die Besetzung der Sprechrollen ist bei fast allen gleich geblieben, niemand muss sich sorgen
um die Heldinnen des Anglerfisch-Teams.

Zwei Rollen jedoch wurden umbesetzt: Die von Anchovy und leider die von Isobe Noriko.
Während Anchovy nicht so präsent ist in der GuP-Welt, ist die Veränderung bei der Kommandantin des Hausenten-Teams mit ihrer griffigen, selbstbewussten Ansprache, die ihr bisher Nadja Godzina verliehen hat, spürbar ein Eingriff in den von Tapferkeit und Optimismus geprägten Charakter.

Rieke Werner als Katyusha übernimmt wie im japanischen Original die (kleine) Sprechrolle der Richtschützin Hoshino vom Leopon-Team.

Der Schuber ist ähnlich wertig aufgemacht wie der GuP-Serienschuber mit metallisierter Folie, hier nun jedoch ohne erhaben Druck des Panzers. Das FSK-Etikett ist ein Aufkleber und kann abgezogen werden.

Die beigelegten Goodies wie Aufsteller und Bilder sind eine nette Beigabe, die eine Aufwertung dieser DVD-Box bedeuten. Mir wäre allerdings die OVA "Alice War" lieber, die nach wie vor nicht in deutscher Synchronisation vorliegt und zeitlich unmittelbar an "GuP der Film" anschließt.

Das Menubild dieses Animes ist das komplette Musikvideo "Grand Symphony", welches zugleich die Eröffnungssequenz dieser ersten Folge ist und sich nochmals als Bonus im Extra wiederfindet.

Man sieht schon eingangs die deutlich verbesserte Bildqualität, wobei der Anteil der Zeichnungen im Verhältnis
zu Computergraphik zurückgegangen ist.

Bei der Fahrphysik der Panzer ist "Das Finale" zu seinen Wurzeln zurückgekehrt, es steht Realismus wieder im Vordergrund. Colt-Seavers-mäßige Sprünge gibt's hier nicht zusehen, beim Tiger (P) war man für'n Augenblick etwas großzügig, aber ansonsten doch wieder überzeugend.

Die Charaktere sämtlicher bisher aufspielenden Personen kommen fast alle wieder zum Zug, wobei der Abschied der Serie bereits seine Andeutung findet: Maho Nishizumi und Darjeeling wie auch Katyusha tragen sich mit Plänen, nach der Schule zu studieren und dafür ins Ausland zu ziehen. Namentlich wird für Maho Nishizumi Niedersachsen in Deutschland erwähnt (wie auch im japanischen Original), wie allgemein England und Russland für die beiden anderen.

Damit bekommt Erika Itsumi neue Charakterzüge, wie Schwermut und Selbstzweifel bei der Übernahme des Kommandos.

In den Mittelpunkt rückt Momo, die mit ihrem Altruismus weiter profiliert wird und darüber ein neues Team Einzug hält für die Oarai-Schule.

Das Fortschreiten der Serie auf ihr Ende hin ist auch ersichtlich auf den Reifeprozess, den die Mädchen durchlaufen zum Erwachsenendasein: Die Anglerfische kommen in Kontakt mit verwahrlosten, in prekären Verhältnissen lebenden Schülerinnen, Hana Isuzu muss sich im Kampftrinken behaupten. Die düstere Umgebung und Stimmung steht deutlich im Kontrast zur farbfrohen, hellen Welt der vorherigen Serie bzw. des Films.

Die neu eingeführte Schule ist die "Freie Schule BC" nach französischem Vorbild und wird serientypisch mit den üblichen überzogenen Klischees und Stereotypen befrachtet. Sie sind die Gegner der Runde 1 der Oarai und bieten einen Kampf, dessen Ausgang mit dieser Folge nicht aufgelöst wird. Man wird sich also bis zur zweiten DVD im Dezember gedulden müssen.

Die Musikstücke sind durchweg dieselben vertrauten mit Nuancierungen, die die Wiedererkennung nicht schmälern.

Der Fan-Service ist minimal und spielt weiterhin kaum eine Rolle.

Auch was den Grad der Satire, Anspielungen sowie Seitenhiebe, betrifft, ist sich die Serie treu geblieben und lädt auch damit zum wiederholten Anschauen ein.

Ob die Hinzunahme des Haifisch-Teams ein Gewinn ist? Ich zumindestens vermisse etwas mehr Tiefe bei den bestehenden Charakteren, allen voran der Plaudertasche Saori Takebe. Auch die anderen Teams erhalten kaum mehr Hintergrund und kommen über eine Statistenrolle in dieser Folge nicht hinaus.

Insgesamt ein gelungener, vielversprechender Fortgang der Serie, der trotz des Abschiedscharakters keinen Wehmut aufkommen lassen, sondern gerade beim Gefecht gegen die Freie Schule BC Spannung und Interesse an die Fortsetzung.

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